Deut­sche Wel­le: #InThi­s­Tog­e­ther

Ein Pro­jekt der Deut­schen Wel­le

Als deut­scher Aus­lands­sen­der sen­det die Deut­sche Wel­le in 30 Spra­chen von Deutsch und Eng­lisch über Fran­zö­sisch und Unga­risch bis Ara­bisch und Hin­di. In nor­ma­len Zei­ten ist es schwie­rig, For­ma­te und Pro­gram­me zu ent­wi­ckeln, die alle poten­ti­el­len Hörer, Leser und Zuschau­er glei­cher­ma­ßen inter­es­sie­ren. Durch Coro­na ist das jetzt anders – und es zeigt sich, dass es gera­de in der Kri­se viel mehr Din­ge gibt, die wir Men­schen gemein­sam haben, als Din­ge, die uns tren­nen.

So könnt ihr den Plan umset­zen

  1. Eine gro­ße Her­aus­for­de­run­gen bei der For­mat­ent­wick­lung in der Deut­schen Wel­le ist, dass die Ziel­grup­pen so unter­schied­lich ticken: Men­schen in Indi­en, Kenia, Argen­ti­ni­en, dem Iran beschäf­ti­gen unter­schied­li­che Din­ge – nor­ma­ler­wei­se. In Zei­ten von Coro­na ist das anders. Plötz­lich haben Men­schen über­all auf der Welt die glei­chen drän­gen­den Fra­gen, auch über die rein gesund­heit­li­chen hin­aus. Zig Mil­lio­nen leben plötz­lich im Lock­down – mit allen damit ein­her­ge­hen­den Her­aus­for­de­run­gen. Die neue Head of Digi­tal For­mat and Pro­duct Deve­lo­p­ment, Ali­na Fich­ter, dach­te: Dar­in liegt eine Chan­ce für ein neu­es For­mat. 
  2. Die Idee: Ali­na sah sich zunächst genau­er an, wor­über Men­schen dis­ku­tier­ten, u.a. auf den sozia­len Platt­for­men. Dazu gehör­te etwa: Was tun gegen den Lager­kol­ler? Wie lebe ich auf engs­tem Raum mit mei­nen Lie­ben, ohne ihnen an die Gur­gel zu gehen? Danach ent­wi­ckel­te Ali­na mit einem klei­nen Team die Idee für das For­mat #InThi­s­Tog­e­ther: Eine Host – Kiyo Doer­rer – gibt kon­kre­te Hand­rei­chun­gen für das unge­wohn­te Leben im Lock­down; auch bin­det sie krea­ti­ve Lösun­gen von Nut­zern ein, damit Men­schen an ande­ren Orten der Welt von ihnen ler­nen kön­nen.
  3. Die Umset­zung: Nach einem kur­zen Pitch fand sich sehr schnell ein super­en­ga­gier­tes Team zusam­men – das sich noch nie phy­sisch getrof­fen hat. Alle arbei­ten im Home­of­fice, von der Host bis zum Cut­ter.
  4. Das Nut­zer­be­dürf­nis: Unter ande­rem über Goog­le Trends und Crowdt­ang­le fin­det das Team Ansatz­punk­te, wel­che The­men Men­schen beson­ders inter­es­sie­ren. Es scannt Kom­men­ta­re auf den sozia­len Platt­for­men, neh­men Hash­tags unter die Lupe und führt Gesprä­che mit den ein­zel­nen Sprach­re­dak­tio­nen zu ihren Nut­zern, um Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de zwi­schen Län­dern zu ver­ste­hen. Über einen Call-To-Action konn­te es auch Nut­zer­inter­views füh­ren: Per Mail mel­de­ten sich Nut­zer zu ihrer Situa­ti­on, das DW-Team rief sie an; das soll auch wei­ter bei­be­hal­ten wer­den.
  5. Der Start: Weni­ge Tage nach der Idee ging das Pro­jekt an den Start. Das Team bemüht sich, es daten­ba­siert wei­ter­zu­ent­wi­ckeln; dabei wird es von den Platt­form-Mana­gern und dem Audi­ence Deve­lo­p­ment unter­stützt. Das gilt für die pas­sen­den Inhal­te der nächs­ten Epi­so­de bis zur best­mög­li­chen Ver­kau­fe auf der jewei­li­gen Platt­form.

Lear­nings

  • Es gibt welt­weit ein gro­ßes Bedürf­nis der Men­schen, sich über ihr Leben in Zei­ten von Coro­na aus­zu­tau­schen – und zu erfah­ren, wie ande­re die Kri­se meis­tern.
  • Nut­zer sind extrem dank­bar für kon­kre­te Hand­rei­chun­gen.
  • Die Bereit­schaft, Din­ge aus­zu­pro­bie­ren, zu impro­vi­sie­ren und zu expe­ri­men­tie­ren, ist bei der DW sehr groß.
  • Remo­te-Abspra­chen, etwa per MS Team-Call, funk­tio­nie­ren am bes­ten in klei­ne­rer Run­de, bis zu etwa vier Leu­ten. 

Hier geht’s zum Pro­jekt

Wenn ihr euch das Pro­jekt selbst anse­hen wollt, klickt ein­fach hier.

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