ARD: 5‑Punk­te-Not­fall-Plan

Der Not­fall­plan der ARD:

Der Infor­ma­ti­ons­be­darf der Men­schen ist im Moment immens. Dafür reicht ein Blick auf die Ein­schalt­quo­ten der Nach­rich­ten­sen­dun­gen. Beson­ders die Öffent­lich-Recht­li­chen sind gefragt. Um die­sem gestie­ge­nen Inter­es­se gerecht zu wer­den und den Men­schen in die­ser Situa­ti­on bei­sei­te zu ste­hen, stell­te der ARD-Vor­sit­zen­de nun einen 5‑Punk­te-Plan vor. Die­ser befasst sich auch mit den mög­li­chen per­so­nel­len Eng­päs­sen, die auf den Sen­der­ver­bund zukom­men.

So wur­de der Plan umge­setzt

  1. Alle Inhal­te sind gebün­delt auf der ARD Web­site ver­füg­bar. Es gibt die The­men­blö­cke Bil­dung und Schu­le, Ser­vice und Recht sowie Aktu­el­les aus Deutsch­land und den Bun­des­län­dern
  2. Bei per­so­nel­len Eng­päs­sen ist eine Koope­ra­ti­on der Drit­ten geplant, wie zum Bei­spiel die gemein­sa­me Über­tra­gung von Got­tes­diens­ten ver­schie­de­ner Kon­fes­sio­nen.
  3. Sen­den eines täg­li­chen 45-minü­ti­gen “ARD Extra” zum The­ma Coro­na nach den 20-Uhr-Nach­rich­ten im Ers­ten. Hier­bei fin­det ein wöchent­li­cher Wech­sel der feder­füh­ren­den Redak­ti­on statt, um die All­tags­struk­tu­ren ein­zel­ner Redak­tio­nen nicht zu über­for­dern.
  4. Der Hör­funk soll als ältes­tes Medi­um unbe­dingt auf­recht erhal­ten wer­den. Soll­te das wegen Per­so­nal­man­gel nicht mehr mög­lich sein, gibt es für die ARD-Wel­len die Mög­lich­keit, das Pro­gramm oder ein­zel­ne Pro­gramm­schie­nen ande­rer ARD-Sen­der auf­zu­schal­ten.
  5. Um den Scha­den zu mini­mie­ren, der durch aus­fal­len­de ARD-Pro­duk­tio­nen ent­steht, sol­len alle staat­li­chen Maß­nah­men genutzt wer­den und im Ein­zel­fall auch bis zu maxi­mal 50% der ver­blei­ben­den Mehr­kos­ten von der ARD über­nom­men wer­den.

Hier geht’s zum gan­zen Plan

Wenn ihr mehr erfah­ren wollt, klickt ein­fach hier.

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