DONAU3FM: Schwa­ben hält zusam­men

Ein Pro­jekt von DONAU3FM

Hel­fen ist in der Coro­na-Kri­se das Gebot der Stun­de. Vom Nach­bar­schafts-Zet­tel über face­book-Grup­pen bis zu Online-Platt­for­men wie „wir​hel​fen​.eu“: Die Men­schen sind in die­ser Zeit unglaub­lich hilfs­be­reit. Der Schwä­bi­sche Radio­sen­der DONAU3FM hat das früh erkannt und mit „Schwa­ben hält zusam­men“ schon vor län­ge­rer Zeit eine Initia­ti­ve gestar­tet, die jetzt umso mehr Zulauf fin­det.

So wur­de der Plan umge­setzt

  1. Die Idee: DONAU3FM will Hil­fe­su­chen­de und Hel­fer zusam­men­brin­gen und das Gefühl von Zusam­men­halt stär­ken.
  2. Die Umset­zung: Der Sen­der star­tet die Initia­ti­ve „Schwa­ben hält zusam­men“ und orga­ni­siert unter ande­rem eine Stamm­zel­len­spen­de für einen jun­gen Hörer oder sorgt dafür, dass der Auf­zug eines Super­mark­tes repa­riert wird, damit alte Men­schen wie­der pro­blem­los ein­kau­fen gehen kön­nen. Alles in Zusam­men­ar­beit mit regio­na­len und loka­len Orga­ni­sa­tio­nen wie „Ulms klei­ne Spat­zen“.
  3. Das ist neu durch Coro­na: Hel­fer oder Hil­fe­su­chen­de kön­nen sich über ein Online-For­mu­lar an DONAU3FM wen­den. Aktu­ell kom­men täg­lich hun­der­te Anfra­gen beim Sen­der an. Die­se wer­den von der Online-Redak­ti­on und den Prak­ti­kan­ten sor­tiert und an pas­sen­de Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen wei­ter­ge­ge­ben, die sich dann um die Hil­fe küm­mern. Der Sen­der über­nimmt also die Rol­le des Ver­mitt­lers.

Lear­nings

  • Am Anfang kann es schwer sein, Men­schen zu fin­den, die offen zuge­ben, dass sie Hil­fe brau­chen. Je mehr posi­ti­ve Bei­spie­le aber gezeigt wer­den, des­to leich­ter fällt es den Men­schen, um Hil­fe zu bit­ten.
  • Auch wenn das Ange­bot nicht gleich ange­nom­men wird: Ein­fach machen und durch­hal­ten!
  • Arbei­tet mit Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen oder Stif­tun­gen in der Regi­on zusam­men, die gege­be­nen­falls auch die finan­zi­el­len Mit­tel haben, um eine Hilfs­ak­ti­on umset­zen zu kön­nen.
  • Manch­mal hilft schon der Anruf eines Radio­sen­ders, um einen Stein ins Rol­len zu brin­gen.
  • Wich­tig ist eines: Ver­mit­telt den Hörern das Gefühl: „Hey, du bist nicht allein!“

Hier geht’s zum Pro­jekt

Wenn ihr mehr erfah­ren, oder euch das Pro­jekt selbst anse­hen wollt, klickt ein­fach hier.

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