Niem­an­Lab: Wie Jour­na­lis­ten ein­an­der unter­stüt­zen

Ein Arti­kel des Nie­man Lab

Auf der gan­zen Welt ver­su­chen Jour­na­lis­ten, die Bevöl­ke­rung über die Coro­na-Pan­de­mie infor­miert zu hal­ten. In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten haben sich unab­hän­gi­ge News­rooms zusam­men­ge­tan, um neue Wege zu fin­den, Geschich­ten, Ideen, Tipps und Wis­sen zu tei­len. Ande­re Medi­en ver­öf­fent­li­chen Hand­bü­cher, Gui­de­li­nes und Tipps für ihre Kol­le­gen. Das Nie­man Lab hat sich die­se Vor­ha­ben ange­se­hen.

So wur­den die Ideen umge­setzt

  • Kol­la­bo­ra­ti­on: Vie­le der Medi­en­häu­ser, die jetzt kol­la­bo­rie­ren, haben schon vor­her zusam­men an Pro­jek­ten gear­bei­tet – zum Bei­spiel ver­schie­de­ne Nach­rich­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen im länd­li­chen Ore­gon. Aus den eta­blier­ten Netz­wer­ken haben sie sich jetzt eben noch ein­mal zusam­men­ge­tan und arbei­ten an einem gemein­sa­men “Coro­na-Pro­jekt”.
  • Tipps & Res­sour­cen: First Draft News und Resol­ve Phil­adel­phia haben jeweils Gui­des ver­öf­fent­licht, um die Bericht­erstat­tung über das Virus ein­fa­cher und bes­ser zu machen. Die Hand­bü­cher sind öffent­lich ver­füg­bar und für alle Kol­le­gen ein­seh­bar.
  • Viel Kom­mu­ni­ka­ti­on: Gemein­sa­me Slack-Chan­nels hel­fen auch Jour­na­lis­ten ver­schie­de­ner Medi­en­häu­ser, mit­ein­an­der im Gespräch zu blei­ben und sich gegen­sei­tig Tipps und Hin­wei­se zu geben. Resol­ve Phil­adel­phia teilt Hin­wei­se mit sei­nen Part­nern und bie­tet auch Unter­stüt­zung bei Recher­che und Auf­be­rei­tung an.
  • Gemei­na­me Daten­samm­lun­gen: Das Gra­ni­te Sta­te News Col­la­bo­ra­ti­ve hat sich in einem ande­ren Case zusam­men­ge­schlos­sen: Um Fra­gen aus der Leser­schaft zu beant­wor­ten, haben die Mit­glie­der eine gemein­sa­me Umfra­ge gestar­tet, an der Leser teil­neh­men kön­nen. Die Ergeb­nis­se ste­hen allen glei­cher­ma­ßen zur Ver­fü­gung. Das spart Zeit und erhöht die Reich­wei­te.

Lear­nings

  • The­re­se Bot­tom­ly, Chef­re­dak­teu­rin des Ore­gona­ni­an: “Die Kol­la­bo­ra­ti­on wird es News­rooms mög­lich machen, gute Infor­ma­tio­nen aus ande­ren Quel­len zu berück­sich­ti­gen, so dass die­sel­be Geschich­te nicht noch­mal geschrie­ben wird. So kann man mehr ver­schie­de­ne Blick­win­kel abde­cken.”
  • Beson­ders in Zei­ten wie die­sen kön­nen Kol­la­bo­ra­tio­nen zwi­schen Jour­na­lis­ten ver­schie­de­ner Orga­ni­sa­tio­nen hel­fen. Die Teil­neh­mer kön­nen sich bes­ser gegen­sei­tig unter­stüt­zen, dop­pel­te Infor­ma­tio­nen ver­mei­den, mehr Reich­wei­te schaf­fen und die eige­ne Recher­che ver­tie­fen.

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