Kreativität

Chris­ti­an Laes­ser: DIE ZEIT und das Coro­na­vi­rus

Chris­ti­an Laes­ser ist Inter­ac­tion Desi­gner, Spe­zia­list für Daten­vi­sua­li­sie­run­gen – und ZEIT-Abon­nent. Als die Coro­na-Kri­se los­ging, hat­te er den sub­jek­ti­ven Ein­druck, dass das Virus schnell immer mehr Sei­ten “sei­ner” Wochen­zei­tung infi­zier­te, woll­te es aber genau wis­sen. Und hat des­halb eine ein­drucks­vol­le Visua­li­sie­rung gebaut, die zeigt, wie Coro­na zum alles domi­nie­ren­den Nach­rich­ten­the­ma wur­de – und Rück­schlüs­se drauf zulässt, wie wir die Kri­se sehen.

Deut­sche Wel­le: #InThi­s­Tog­e­ther

Als deut­scher Aus­lands­sen­der sen­det die Deut­sche Wel­le in 30 Spra­chen von Deutsch und Eng­lisch über Fran­zö­sisch und Unga­risch bis Ara­bisch und Sans­krit. In nor­ma­len Zei­ten ist es bei­na­he unmög­lich, For­ma­te und Pro­gram­me zu ent­wi­ckeln, die alle poten­ti­el­len Hörer, Leser und Zuschau­er glei­cher­ma­ßen inter­es­sie­ren. Durch Coro­na ist das jetzt anders – und es zeigt sich, dass es gera­de in der Kri­se viel mehr Din­ge gibt, die wir Men­schen gemein­sam haben, als Din­ge, die uns tren­nen.

Frei­en­bi­bel: Krea­tiv im Home-Office

Wer wegen der Coro­na-Kri­se zur­zeit daheim arbei­ten muss, kennt das viel­leicht: Die Gedan­ken schwei­fen ab und die Idee, die gera­de noch im Kopf war, ist schon wie­der weg. Es ist nie­mand da, dem man die Idee pit­chen oder mit dem man brain­stor­men könn­te. Für krea­ti­ve Beru­fe in der Medi­en­bran­che ist das eine gro­ße Her­aus­for­de­rung – vie­le Redak­tio­nen sind im Home Office und Frei­schaf­fen­de kön­nen nicht in ihre Büro­ge­mein­schaf­ten. Aber es gibt Tricks, wie man auch allein krea­tiv sein und neue Ide­en ent­wi­ckeln kann. Die frei­en Journalist*innen Anja Rei­ter und Jakob Vica­ri haben eini­ge davon gesam­melt.